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Dein Unternehmen, dein Firmenkonto, deine Möglichkeiten – stell ruhig Ansprüche! 

Eine Unternehmensgründung ist eine aufregende und oftmals aufreibende Angelegenheit. Dabei gibt es viele verschiedene Aspekte zu beachten. Neben der eigentlichen Idee, dem Konzept und Business-Plan sind auch Dinge zu erledigen, die weniger Spaß machen: sich um die passende Rechtsform, die Sozialversicherung und die Gewerbeanmeldung zu kümmern. Und natürlich gilt es auch die Frage nach der geschäftlichen Bankverbindung zu klären. Für Letzteres bieten Banken eigene Firmenkonten bzw. Geschäftskonten an – und teils auch maßgeschneiderte Lösungen für Geschäftskunden. Die Konditionen variieren dabei stark und vergleichen lohnt sich! In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für dein Firmenkonto geben.

Inhaltsverzeichnis:

Wann benötige ich ein Firmenkonto?

Firmenkonto in ÖsterreichWenn du ein Unternehmen gründest oder dich selbstständig machst, brauchst du in vielen Fällen ein eigenes Firmenkonto. Wenn du Einzelunternehmer bist, kannst du eventuell dein privates Girokonto weiter nutzen oder ein separates, zweites (Unter-) Konto eröffnen um einen besseren Überblick über deine privaten und geschäftlichen Kontobewegungen zu haben. Bei der Gründung einer GmbH ist ein Firmenkonto zwingend erforderlich.

Die heimischen Banken bieten verschiedene Firmenkonten an. Für größere Geschäftskunden oder in Spezialfällen, können auch maßgeschneiderte Lösungen gefunden werden. Die Konditionen variieren dabei stark, weswegen sich der Vergleich mehrerer Angebote definitiv lohnt.

Unterschied Firmenkonto und Girokonto

Das Firmenkonto unterscheidet sich von Girokonten wie wir sie aus dem Privatkundensegment kennen vor allem durch die Konditionen und viele hilfreiche Zusatzleistungen, die es so bei einem privaten Girokonto nicht gibt.

Für viele Freiberufler und Selbstständige ist ein Überziehungsrahmen - bei Firmenkonten auch Betriebsmittelrahmen genannt - sinnvoll. Damit kannst du Liquiditätsschwankungen kurzfristig ausgleichen. Auch eine Firmenkreditkarte, Leasing oder Investitionsfinanzierungen helfen dir, dein Geschäft nachhaltig zu entwickeln. Gerade wenn es um Investitionskredite geht, solltest du darauf achten eine Bank zu wählen, die auch Kredite vergibt. Häufig ist dies gerade bei Direktbanken, die ja sehr stark mit ihre günstigen Konditionen werben, nämlich nicht der Fall.

Weiters stehen dir beim Firmenkonto bestimmte Zusatzleistungen und Features im Online-Banking zur Verfügung. Gute Beispiele dafür sind smarte Banking-App's, API's zu deiner Buchhaltungssoftware oder eben das zuvor erwähnte Datenträgerservice, welche dir einen wirklichen Mehrwert bieten. Beim Datenträgerservice erhältst du vom Buchhalter, Steuerberater oder Lohnverrechner die Informationen für regelmäßige Überweisungen (Gehälter, Finanzamt, GKK) in Form eines “Datenträgers” (Datei). Du brauchst diese Datei dann nur mehr im Online-Banking hochladen und die Überweisungen freigeben. Also eine wirkliche Arbeitserleichterung.

Firmenkonto online eröffnen

Wer in den letzten Jahren ein Girokonto bei einer Direktbank eröffnet hat weiß, dass die Online Kontoeröffnung mittlerweile schon ganz normal ist. Auch viele Firmenkonten kannst du heute bereits bei unterschiedlichen Banken online eröffnen.

Worauf muss ich beim Firmenkonto achten?

Die Wahl zum passenden Firmenkonto hängt in erster Linie von deinem Business ab. Wenn du beispielsweise täglich Bargeld von deinen Kunden einnimmst, dann solltest du eine Bank wählen, die auch ein Filialnetz anbietet. So kannst du dein Geld auch sehr rasch auf deinem Konto einzahlen. Bei einem Internetshop mit eher niedrigen durchschnittlichen Umsätzen ist es hingegen wichtiger, dass die Kosten pro Buchungszeile eher gering sind (siehe Kosten des Firmenkontos).

Kundensegmentierung der Banken bei Firmenkonten

In fast allen Banken werden die Firmenkunden in unterschiedliche Segmente eingeteilt. Meist erfolgt das nach der Unternehmensgröße (klein, mittel, groß) - Maßeinheit ist in der Regel der Umsatz. Einige Banken spezialisieren sich zunehmend auf große Firmenkunden und vernachlässigen das Geschäft mit KMU (Klein- und Mittelunternehmen). Gerade als kleines und junges Unternehmen ist jedoch gute und individuelle Beratung wichtig, weil meist noch keine Spezialisten zu Finanzthemen im eigenen Unternehmen arbeiten. Deshalb sollte die Bank KMU als eigenes Kundensegment haben und es als Teil des Kerngeschäfts betrachten.

Achte auf Angebote für Jungunternehmer & Gründer

Auch das Segment der Jungunternehmer und Gründer wird in den Banken sehr unterschiedlich behandelt. Einige Banken spezialisieren sich auf diese Kunden und sehen die Chance, sich in dieser Zielgruppe gute Kundenbeziehungen aufzubauen. Sie wissen wie treu Firmen sind, denen man in der schwierigen Anfangszeit hilft. Andere Banken sehen in diesem Segment vor allem das hohe Ausfallsrisiko bei Finanzierungen und hohen Aufwand mit komplexen Ansprüchen.

Kosten des Firmenkontos

Kosten des FirmenkontosGenerell sind Geschäftskonten teurer als Privatkonten. Die Gründe dafür sind bestimmte Zusatzleistungen und Features im Online-Banking, smarte APPs, Schnittstellen zur Buchhaltung oder Datenträgerservice, welche die höheren Kosten rechtfertigen und einen wirklichen Mehrwert bieten. Die Kosten hängen im wesentlichen von folgenden Punkten ab:

Wieviel Umsatz wird über das Firmenkonto laufen?

Die Wahl des passenden Firmenkonto hängt vor allem davon ab wie viele Bewegungen (Ein- und Ausgänge) am Geschäftskonto erwartet werden und wie hoch diese sind. Der Umsatz ist der Hauptkostentreiber, da meist die Kontoführung für dein Firmenkonto in Form eines Promillesatzes davon verrechnet wird.  

Je mehr Umsatz du machst, desto wichtiger wird deine Beziehung zu deiner Bank. Mit mehr Umsatz wachsen ja meist auch die Kosten, die Kontobewegungen und damit Buchungszeilen auf deinem Firmenkonto werden mehr. Die meisten Banken haben für verschiedene Unternehmensgrößen verschiedene Firmenkonten und unterschiedliche Firmenkunden-Betreuer. Je mehr du umsetzt, desto intensiver wirst du betreut.

Wenn sich anfangs nicht viel auf deinem Konto bewegt, starte mit dem kleinsten Geschäftskonto-Paket - aufstocken kannst Du immer noch. Es lohnt sich auch, so viel wie möglich selbst mittels Online-Banking zu erledigen, da manuelle Buchungen meist sehr teuer sind.

Tipp: Überlege, wie viel Umsatz und wie viele Transaktionen Du über das Firmenkonto tätigen wirst und frage nach einem passenden Kontopaket. Frage auch nach Datenträgerservice/Schnittstellen, bzw. Fremdbankeinbindung und lass Dir das Online-Banking-System zeigen!

Wieviele Buchungen finden monatlich auf deinem Firmenkonto statt?

Oftmals fallen bei Geschäftskonten Kosten pro Buchungszeile an. Das bedeutet, bei jedem noch so kleinen Eingang auf deinem Geschäftskonto zahlst du einen gewissen Betrag für diese Buchung. Wenn du also den oben erwähnten Online-Shop mit eher kleineren dafür regelmäßigen Kontoeingängen betreibst, ist dies definitiv ein Kostenfaktor den du beachten und bei deiner Entscheidung für ein Geschäftskonto berücksichtigen solltest.

Zusammengefasst: wofür üblicherweise Kosten am Firmenkonto anfallen

  • Kontoführungsgebühr: Im Privatkundensegment wurde sie bei vielen Banken schon abgeschafft, auf dem Firmenkonto hält sie sich allerdings noch hartnäckig. Diese Gebühr wird entweder monatlich oder pro Quartal verrechnet.
  • Umsatzsummenprovision: Die Umsatzsummenprovision ersetzt meist die Kontoführungsgebühr bei den Firmenkonten größerer Unternehmen.
  • Transaktionskosten für Überweisungen: Auch für Überweisungen fallen am Firmenkonto Kosten an. Vorsicht: Es macht aus Kostengründen durchaus einen Unterschied, ob du deine Überweisung selbst im Online-Banking aufgibst oder am Schalter in der Bank.
  • Kosten für Karten: Bankomatkarten bzw. EC Karten sind oftmals kostenlos dabei (aber nicht immer!), Firmenkreditkarten können extra beantragt werden.
  • Kosten für Ein- und Auszahlungen von Bargeld: Ein- und Auszahlungen können selbst wenn du sie über einen Automaten tätigst kostenpflichtig sein. Solltest du viel mit Bargeld zu tun haben, solltest du die Kosten für Bargeldtransaktionen zuvor abklären.
  • Kosten pro Buchungszeile: Üblicherweise fallen am Firmenkonto pro Buchungszeile Kosten an. Gerade wenn du eher durchschnittlich viele kleine Beträge von deinen Kunden einnimmst, kann dies durchaus ein großer Kostenpunkt sein.

Wie finde ich das optimale Firmenkonto?

Wie du siehst gibt es relativ viele Punkte bei der Wahl des Firmenkontos zu beachten. Das ist wohl auch einer der Gründe dafür, warum es kaum einen automatisierten Firmenkonto Vergleich wie etwa beim privaten Girokonto gibt. Letztendlich hängt es stark davon ab, welches Unternehmen du betreibst und welche Anforderungen damit einhergehen.

Bei der Wahl der passenden Bank sollte man sich nicht zu sehr vom Markenimage, das durch die Banken und Medien auf- bzw. manchmal auch abgebaut wird, leiten lassen. Vielmehr kommt es darauf an, bei welchen Banken das Firmenkundengeschäft zum Kerngeschäft zählt.

Die passende Bank finden

Deine Bank sollte dir auf jeden Fall von Anfang an als wichtiger Partner zur Seite stehen. Hierbei kommt es besonders auf die Fähigkeiten deines persönlichen Bankberaters an, da dich dieser in vielen Phasen deines Unternehmertums begleitet und berät. Deshalb ist es besonders wichtig, dass er dein Geschäftsmodell versteht, damit er dir die passenden Lösungen und somit auch das passende Geschäftskonto zur richtigen Zeit anbietet.

Achte darauf, dass du dich auf deine Bank und deinen Berater verlassen kannst. Wenn du bei der Wahl deines Firmenkontos gleich auch die richtige Bank und vor allem den richtigen Berater aussuchst, kann dir das in Zukunft einiges an Arbeit, Geld und Nerven ersparen. So kannst du dich voll und ganz auf dein eigenes Geschäft konzentrieren!




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