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Die Zeiten des Sparbuchs sind vorbei. Handeln tun jedoch nur wenige, was zur Folge hat, dass beim Geld Anlegen viele Chancen ungenutzt bleiben und Ersparnisse vernichtet werden. Die Möglichkeiten, die die Finanzwelt für Privatanleger bereithält, sind aber so groß wie nie und bieten Raum für die individuelle Geldanlage. In welche Anlageklassen du am besten dein Geld anlegen solltest, hängt von deinen persönlichen Risiko- und Ertragspräferenzen 

Tipp: Beim Geld anlegen nicht alle Eier in einen Korb legen

Die Wirtschaftskrisen des vergangenen Jahrhunderts haben insbesondere die Menschen besonders hart erwischt, die ihr Geld in nur eine Anlageklasse investiert haben. Wer hingegen beim Geld anlegen darauf geachtet hat, seine Ersparnisse auf verschiedene Anlageklassen aufzuteilen, hat damit sein Verlustrisiko deutlich reduziert. Nicht alle Eier in einen Korb zu legen, wie es der große Investment-Guru André Kostolany auszudrücken pflegte, ist also der Schlüssel zu einer erfolgreichen Geldanlage, die keine schlaflosen Nächte beschert.

Diesen sogenannten Diversifikationseffekt beschreibt auch der US-Ökonom Harry Markowitz in der von ihm begründeten Portfoliotheorie. Zusammenfassend besagt diese nämlich, dass das Gesamtrisiko beim Geld anlegen sinkt, wenn sich die Geldanlage über viele möglichst unterschiedliche, sprich voneinander unabhängige, Anlageklassen und Objekte erstreckt. Welche Möglichkeiten respektive Anlageklassen sich zum Geld anlegen am besten eignen, hängt von den persönlichen Vorlieben im Hinblick auf die Risiko- und Renditeerwartung ab.

Die verschiedenen Anlageklassen in der Übersicht:


Bargeld als Grundpfeiler beim Geld anlegen

Ein entscheidender Faktor beim Geld anlegen ist die Liquidität eines Investments, also die Option, es schnellstmöglich wieder zu Geld zu machen. Auf keine Anlageklasse trifft dies offensichtlicherweise so sehr zu, wie auf Bargeld beziehungsweise Sichteinlagen selber. Eine gewisse Bargeldreserve, ob nun in Form von Sichteinlagen auf dem Girokonto oder in Gestalt von Banknoten ist dementsprechend eine wichtige Säule in jedem Portfolio, da sie die Liquidität im alltäglichen Zahlungsverkehr sicherstellen.

Auch ermöglicht die Cash-Reserve die unmittelbare Reaktion auf unerwartete Ausgaben oder sich bietende Investmentchancen in anderen Anlageklassen. Während das Risiko der Kassenhaltung auf die jährliche Inflation beschränkt ist, liefert sie aber auch keine Zinserträge. Die Haltung von Barmitteln in Form von Banknoten hat aber zudem den Vorteil, dass darauf im Eventualfall keine Negativzinsen erhoben werden können.

Geld anlegen in Tages- und Festgeldern

Bei Tagesgeldkonten, die hierzulande gerne zum Geld anlegen verwendet werden, handelt es sich um verzinste Konten ohne festgelegte Laufzeit. Damit hast du ähnlich wie bei deinem Girokonto jederzeit unbeschränkten Zugriff auf deine Ersparnisse. Der Unterschied zum Girokonto besteht lediglich darin, dass du mit dem Tagesgeldkonto keine Zahlungen vornehmen kannst. Durch die unmittelbare Verfügbarkeit deiner Einlage ist das Risiko genauso gering wie im Fall des Girokontos. Im Gegenzug sind die Zinsen gerade im aktuellen Zinsumfeld aber äußerst gering. Wenn du dort dein Geld anlegen möchtest, kannst du zumeist mit Zinsen von deutlich unter 0,5 Prozent rechnen. In unserem Tagesgeld Vergleich findest, du wer dir gerade die höchsten Zinsen für dein Geld bezahlt.

Festgelder, auch Termingelder genannt, sind mittelfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten, die im Gegensatz zum Tagesgeld über eine vertragliche Laufzeit verfügen. Das bedeutet, dass du dein Geld für ein Jahr oder gleich mehrere Jahre zu einem zuvor definierten Zins anlegst und damit nicht mehr jederzeit darauf zugreifen kannst. Zugriff erhältst du erst nach Ablauf der Laufzeit oder der vertraglichen Kündigungsfrist. Für diese fehlende Flexibilität wirst du allerdings mit einem deutlich höheren Zins entlohnt, der mit der Dauer, für die du dein Geld anlegen möchtest, zunimmt. Da auch Festgelder der staatlichen Einlagensicherung in Höhe von bis zu 100.000 Euro unterliegen, ist das Risiko lediglich durch die geringere Liquidität gegeben und damit nur marginal höher als beim Geld anlegen auf Tagesgeldkonten.

Konnten wir dein Interesse für Tages- oder Festgeld wecken? Mehr dazu findest du in unserem Sparzinsenvergleich.

Investieren in Anleihen

Anleihen sind Forderungspapiere, mit deren Hilfe der Emittent, also beispielsweise ein Staat oder ein Unternehmen, einen Kredit am Kapitalmarkt aufnimmt. Diese auch als Renten bezeichneten Wertpapiere kennzeichnen sich durch eine fest definierte Laufzeit sowie durch einen von der Laufzeit abhängigen Zins. Dabei gilt die Faustregel: je länger die Laufzeit, desto höher der Zins, zu dem du dein Geld anlegen kannst. Dieser Zins, der dem Käufer der Anleihe für das Geld anlegen gezahlt wird, hängt aber auch vom potenziellen Kreditausfallrisiko des Emittenten ab.

Anleihen

Während eine langfristige Bundesanleihe beispielsweise ein sicheres Investment mit geringem Zins ist, fallen Zinsertrag und Risiko bei einer griechischen oder argentinischen Staatsanleihe deutlich höher aus. Das gleiche Prinzip, das beim Geld anlegen in Staatspapiere mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren greift, gilt auch für Anleihen, die von privaten Unternehmen ausgegeben werden. Da Anleihen jederzeit gehandelt werden, schwankt ihr Kurswert allerdings abhängig von Angebot und Nachfrage. Um das Verhältnis von Risiko und Ertrag beim Geld anlegen in Anleihen deinen Präferenzen anzupassen, ist ebenfalls wieder das Diversifikationsprinzip zwischen unterschiedlichen Anleihen gefragt.

Weitere Infos zum Thema findest du in unserem Artikel Anleihen einfach erklärt.

Geld in Immobilien investieren

Geld anlegen in Betongold ist hierzulande sehr beliebt und findet vor allem zum Zweck des Eigenheimerwerbs statt. Gerade im Hinblick auf die derzeit niedrigen Zinsen ist diese vergleichsweise sichere Möglichkeit, Geld anlegen zu können, für immer mehr Menschen lohnenswert. Allerdings ist eine solche Investition direkt mit dem langfristigen Zinsrisiko gekoppelt. Wer also nur wenig Eigenkapital einbringt, trägt für den Fall, dass die Zinsen mittelfristig wieder steigen, ein hohes Risiko, da die monatlich zu zahlende Zinslast zunimmt. Ist genügend Eigenkapital unterlegt, ist das Geld anlegen in die eigengenutzte Immobilie eine gute Altersvorsorge und dank steigender Immobilienpreise ein gutes Investment.

Ein ertragreicheres Investment ist der Erwerb vermieteter Wohnimmobilien, die durchaus eine Mietrendite von fünf Prozent und mehr pro Jahr versprechen. Wer auf diese Weise sein Geld anlegen möchte, muss allerdings laufende Kosten für die Instandhaltung berücksichtigen und das Risiko von Mietausfällen einkalkulieren. Eine Möglichkeit in diesem Segment, mit reduziertem Risiko Geld anlegen zu können, ist das Investment in Immobilienfonds oder Aktien von Immobilienunternehmen.

Mehr Informationen zum Investieren in Immobilien findest du in unserem Artikel Eigentumswohnung oder Vorsorgewohnung?

Geld anlegen in Aktien

Das Geld anlegen in Aktien ist seit dem Platzen der Dotcom-Blase hierzulande weitgehend aus der Mode geraten. Dabei birgt das Investment in Unternehmensanteile, wodurch du tatsächlich einen Teil großer Konzerne wie Nestlé, Henkel oder BMW erwirbst, die größten Renditechancen. Sowohl über den Kurswert als auch über die ausgeschüttete Dividendenrendite, die in Einzelfällen auch deutlich über fünf Prozent liegt, wirst du schließlich an Wachstum und Gewinn des Unternehmens beteiligt.

Fun Fact: Zwei Tiere werden häufig mit der Börse in Verbindung gebracht, und schaffen es dabei auch regelmäßig in die Produktbezeichnungen - der Bulle und der Bär. Während der Bulle für steigende Kurse steht, steht der Bär für fallende.

Da diese Wertpapiere aber an der Börse gehandelt werden, schwankt der Kurswert mitunter stark und damit auch der Nennwert der Geldanlage. Als Anteilseigner gilt für dich zudem, dass du mit einer Unternehmenspleite also auch dein Kapital verlierst. Wer intelligent in Aktien Geld anlegen möchte, sollte daher auch auf eine entsprechende Risikodiversifizierung achten. Dieses Ziel erreichst du durch ein Investment in mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die im Idealfall auf mehreren Kontinenten tätig sind. Dies und noch viel mehr findest in unserem Artikel Aktien einfach erklärt.

Physische Edelmetalle und andere Rohstoffe

Geld in Gold anlegenWer in der Menschheitsgeschichte Geld anlegen wollte, tat dies oft in Form von physischen Edelmetallen, die seit jeher als krisenfest gelten. Auch heute sind Gold und Silber dank ihres inneren Wertes, der niemals null werden kann, als Inflationsschutz ein beliebter Portfoliobestandteil. Wer sein Geld in physische Edelmetalle anlegen möchte, sollte aber wissen, dass die Liquidität geringer ist als bei anderen Anlageformen, und dass es sich um eine unproduktive Anlage handelt, die lediglich im Kurs variiert aber keine jährlichen Zins- oder Dividendenerträge generiert. Wer in andere Rohstoffe wie Holz, Mais oder Stahl investieren möchte, kann dies in der Regel nicht direkt tun, sondern benötigt dazu Fonds, die im großen Stil am Weltmarkt Geld anlegen.

Geld anlegen in Fonds

Bei Fonds handelt es sich um ein Geldanlagekonstrukt, das von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet wird und in unterschiedliche Wertpapiere oder Sachwerte investiert. Dadurch wird bereits ein natürlicher Diversifikationseffekt erzeugt, der dein Risiko senkt, durch Managementgebühren aber auch eine geringere Rendite verspricht als beispielsweise das Geld anlegen in einzelne Aktien. Das Angebot an Fonds, in die du Geld anlegen kannst, ist groß und reicht von Aktienfonds und Rentenfonds über Immobilienfonds, die auf nationaler und internationaler Ebene in Wohn- und Gewerbeimmobilien investieren, bis hin zu Mischfonds, die gleich mehrere Anlageklassen abdecken. Ähnlich wie bei Aktien und Anleihen liegt das Risiko beim Geld anlegen in Fonds primär in den Kursschwankungen. Weitere Informationen findest du in unserem Artikel Investmentfonds einfach erklärt. Wenn du lieber monatlich einen Fonds ansparen möchtest findest du in unserem Artikel Fondssparen - so funktioniert´s alle Infos die du benötigst.

Kostengünstige Exchange Traded Funds

Unter Exchange Traded Funds, kurz ETFs, versteht man börsengehandelte Indexfonds, die automatisch von Computern verwaltet werden und dabei den Kursverlauf ganzer Märkte, wie zum Beispiel des DAX oder des Dow Jones abbilden. Durch die passive Verwaltung entstehen deutlich geringere Kosten als beim Geld anlegen in von Menschen verwaltete Fonds, sodass die Rendite im Durchschnitt höher ist. Allerdings kannst du durch das Geld anlegen in ETFs nicht besser abschneiden als der abgebildete Markt. Da ETFs zumeist in viele hundert Aktientitel, unzählige Immobilien, Anleihen oder einen breiten Rohstoffkorb anlegen, besteht auch an dieser Stelle eine natürliche Diversifikation. Das Hauptrisiko beim Geldanlegen in ETFs liegt analog zur Anlage in Fonds in den Kursschwankungen.

Du möchtest mehr zum Thema ETFs erfahren? Dann lies doch in unserem Artikel Exchange traded funds einfach erklärt weiter!

Persönliche Anlageberatung hilft beim nachhaltigen Geld anlegen

Wie du siehst, sind die Möglichkeiten, wie du dein Geld anlegen kannst, groß. Während die Handhabung von Bargeld oder Termingeldern noch vergleichsweise einfach ist, so ist Geld anlegen in Wertpapiere durch das riesige Angebot und die unterschiedlichsten Formen nicht mehr so trivial. Wenn du dein Geld anlegen möchtest, solltest du dich dementsprechend zunächst eingehend anhand deiner persönlichen Risikopräferenzen und Ertragserwartungen beraten lassen.

Das ist notwendig, da jeder Mensch unterschiedlich ist und auch jede Lebensphase andere Herausforderungen an dich stellt. Es kommt dabei ganz auf deine Persönlichkeit an, denn es bringt dir wenig, in risikoreiche Anlageklassen zu investieren, wenn du dadurch nachts nicht mehr ruhig schlafen kannst. Welche Risiken sich für dich beim Geld anlegen individuell lohnen, erfährst du in einer umfassenden Anlageberatung.

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