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Online Broker Vergleich - auf die Kosten kommt es an

Wer sein hart verdientes Geld in Aktien, Fonds, Anleihen oder anderen Finanzprodukten anlegen möchte, der sollte auf seine Kosten achten. Die Reduzierung von Transaktionskosten gilt mittlerweile als eines der wichtigsten Kriterien bei der erfolgreichen Geldanlage. Hier hilft dir unser Online-Depot-Vergleich, der dir die besten Angebote österreichischer Online Broker übersichtlich auflistet.

Der baningo Depotvergleich

dadat depot
Orderkosten: ab € 3,90
Depotgebühren: ab € 2,50
Kontoführung: € 2,50 pro Quartal
Angebote für Neukunden
  • keine Depotgebühr bis Ende 2019
  • € 1,95 Orderspesen pro Transaktion für 6 Monate ab Eröffnung
  • Übernahme von bis zu € 250 Übertragungsspesen
  • keine Depotgebühr auf Investmentfonds
  • Spesenfrei bis 31.12.2018 Handeln über DADAT Premiumpartner
flatex depot
Orderkosten: ab € 5,90
Depotgebühren: keine
Kontoführung: keine
Angebote für Neukunden
  • Bei Kontoeröffnung bis 15.10.2018 zahlen Sie nur € 3,80 pro Order
hellobank depot
Orderkosten: ab € 4,95
Depotgebühren: ab € 12,50
Kontoführung: € 4,50 pro Quartal
Angebote für Neukunden
  • keine Depotgebühr bis Ende 2018
  • € 3,95 Orderspesen pro Transaktion für 6 Monate ab Eröffnung
  • Übernahme von bis zu € 200 Übertragungsspesen
  • 90 % Rabatt auf Ausgabeaufschläge bei Fonds für 6 Monate ab Eröffnung
  • keine Depotgebühr auf Investmentfonds
  • zur Flatfee von € 4,95 bei ausgewählten Partnern außerbörslich handeln

Online Broker vs. Hausbank

In den letzten Jahren hat sich einiges verändert. Hat man früher noch sein Depot bei der Hausbank geführt, haben sich in den letzten Jahren viele neue Anbieter am Markt etabliert, die Kunden mit hervorragenden Angeboten und großartigen Funktionalitäten locken.

Manche der Anbieter in unserem Broker Vergleich sind klassische Direktbanken, die meist zu größeren Banken gehören. Beispiele hierfür sind DADAT und Hello Bank. Andere Broker sind Angebote von FinTechs wie der sehr beliebte Anbieter Flatex.

Die Preise für Wertpapierdepots und den Handel von Wertpapier unterscheiden sich zwischen der Hausbank und Online Broker üblicherweise erheblich. Hier lohnt sich ein Vergleich auf alle Fälle. Aber auch die Angebote zwischen Online Broker sind sehr unterschiedlich. Hier erfährst du, auf was du beim Vergleich achten solltest.

Online-Depot-Vergleich - darauf solltest du achten

Folgende Kriterien solltest du bei der Auswahl des für dich passenden Online Brokers vergleichen. Hier können die Kosten teilweise erheblich voneinander abweichen. Auch beim Vergleich zur Hausbank musst du diese Kriterien heranziehen.

Viele Online-Depot-Anbieter gewähren spezielle Konditionen für Neukunden, die zum Teil sehr attraktiv sein können. Leider ändern sich diese Angebote von Zeit zu Zeit, weshalb es sinnvoll ist, regelmäßig den Markt auf neue Angebote zu überprüfen. Unser Online-Depot-Vergleich hilft dir dabei, auf dem Laufenden zu bleiben. 

Das sind die wichtigsten Kosten fürs online Wertpapierdepot im Überblick: 

  • Orderkosten
  • Depotgebühren
  • Kontoführungsgebühren
  • Angebote für Neukunden
  • Kosten für telefonische Orders
  • Zinsen für Verrechnungskonten
  • Rabatte auf Ausgabeaufschläge bei Emittenten

Orderkosten

Der Online Broker Vergleich hinsichtlich der Orderkosten ist nicht ganz einfach. Der Grund dafür ist, dass es sehr viele verschiedene Kriteren beim Wertpapierhandel gibt. Hier ein Versuch, die verschiedenen Orderkosten etwas zu systematisieren.

Grundsätzlich kann nach folgenden Kriterien unterschiedenen werden: 

  1. Was wird gehandelt? Aktien, ETFs, Fonds, etc..
  2. Wo wird gehandelt - an der Börse oder außerbörslich?
  3. Wie hoch ist das Ordervolumen?

Je nach Art des Wertpapiers, wird dieses an unterschiedlichen Orten gehandelt. Aktien werden üblicherweise über eine Börse wie Wien oder Frankfurt gehandelt. Fonds hingegen werden meistens direkt vom Emittenten bezogen. Beim Vergleich der Orderkosten sollte man darauf achten, welche Orderkosten für welche Börse anfallen.

Üblich ist oft eine fixe Ordergebühr für bestimmte Beträge. Zum Beispiel EUR 9,90 für ein Ordervolumen bis EUR 9.999,-, EUR 19,90 für ein Ordervolumen bis 19.999,- und so weiter. Oft wird auch zwischen inländischen und ausländischen Börsen unterschieden. Manche Online-Broker haben eine kleinere fixe Gebühr und verrechnen dafür noch einen prozentualen Anteil des Ordervolumens, z.B.: EUR 3,90 für ein Ordervolumen bis EUR 9.999,. + 0,195% des Ordervolumens.

Außerdem solltest du beachten, dass bei jedem Trade über eine Börse auch Fremdspesen, die von der Börse selbst erhoben und dir von deinem Broker weiterverrechnet werden, anfallen. Zusätzlich solltest du vorher abklären wie es sich mit Teilausführungen verhält. Manche Broker verrechnen pro Teilausführung Spesen, andere fassen Teilausführungen der selben Ordner die an einem Tag ausgeführt werden zusammen und verrechnen so nur einmal Transaktionskosten.

Tipp zum DepotvergleichUnser Tipp: Überlege dir vorher, welche Wertpapiere du an welchen Börsen hauptsächlich handeln möchtest. Danach richtest du beim Online Broker Vergleich darauf deine Aufmerksamkeit.

Rabatte auf Ausgabeaufschläge bei Emittenten

Wer Fonds kaufen möchte, kann dies direkt beim Emittenten machen und muss nicht über die Börse handeln. Bei einem Kauf fallen üblicherweise Orderspesen an, welche als Ausgabeaufschlag bezeichnet werden. Der Ausgabeaufschlag ist überlicherweise die Provision für den Vermittler/Verkäufer des Fonds. Als anschauliches Beispiel der Vermögensberater, der eine Position zum Kauf empfiehlt, enthält üblicherweise den Ausgabeaufschlag als Provision.

Online Broker bieten beim Ausgabeaufschlag zum Teil beträchtliche Rabatte an. Bis zu 80% Rabatt sind keine Seltenheit. Wer einen bestimmten Fond kaufen möchte, oder Fonds einer bestimmten Fondsgesellschaft bevorzugt, sollte hier genau hinsehen.

Depotgebühren

Die Depotgebühren sind etwas einfach als die Orderkosten zu Vergleichen, jedoch steckt hier der Teufel oft im Detail. Die Kosten weichen hier zum Teil erheblich voneinander ab. Meist errechnen sich die Kosten für die Depotgebühren anhand der gehaltenen Wertpapierpositionen. Wobei hier üblich ist, dass man pro Wertpapier einen bestimmten Betrag pro Jahr zahlen muss. Weiters kann es vorkommen, dass es einen Mindestbetrag gibt und sich die tatsächliche Höhe nach dem Volumen der Position richtet. Hier ein Beispiel anhand der Hello Bank:

Hellobank Depotgebühren

Die Höhe der Depotgebühren pro Wertpapier kann sich weiters anhand von Kriterien wie um welche Position handelt es sich und in welcher Währung ist diese unterscheiden.

Als sehr positiv sticht hier Flatex in unserem Online-Depot-Vergleich hervor. Flatex verzichtet vollständig auf Depotgebühren und führt hier klar unseren Online Broker Vergleich an!

Kontoführungsgebühren

Für den Handel mit Wertpapieren wird ein sogenanntes Verrechnungskonto benötigt, von dem die Kosten bzw. Gutschriften verrechnet werden. Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen unseren Online Brokern. Bei manchen Brokern sind die Kosten für ein Verrechnungskonto mit den üblichen Kontoführungsgebühren von Girokonten vergleichbar. Zum Beispiel EUR 4,95 pro Quartal. Ein Verrechnungskonto hat immer eine Währung. Möchte man zum Beispiel Aktien in EUR und USD handeln, benötigt man zwei Verrechnungskonten, womit die Kosten weiter steigen können.

Auch hier sticht Flatex hervor. Bei Flatex entfallen die Kosten für das Verrechnungskonto komplett!

Zinsen für Verrechnungskonten

Wer plant große Geldbestände auf dem Verrechnungskonto liegen zu lassen, der sollte jedenfalls auch die Verzinsung des Verrechungskontos beim Online Broker Vergleich berücksichtigen. Selbiges gilt falls eine Überziehungsmöglichkeit vereinbart wurde. Hier sollte die Höhe der Sollzinsen im Zuge des Online-Depot-Vergleichs verglichen werden.

Angebote für Neukunden

Der Wettbewerb zwischen den Online-Depot-Anbietern ist sehr hoch, da mittlerweile viele Banken und Fintechs günstige Wertpapierdepots anbieten. Daher lohnt sich jedenfalls ein Blick auf Neukundenangebote. Typische Neukundenangebote beim Wertpapierdepot sind gratis Depot- und Kontoführung für einen bestimmten Zeitraum oder niedrigere Wertpapierorderspesen. 

Ein weiterer Punkt sind die Kosten des Übertrags eines bestehenden Wertpapierdepots. Hier verrechnet der alte Depotanbieter überlichweise eine Übertragungsgebühr, welche vom neuen Online Broker übernommen wird. Meist bis zu einer bestimmten Grenze, beispielsweise EUR 250,-.

Kosten für telefonische Orders

Online Wertpapierbroker können deshalb wesentlich günstigere Preise anbieten als die Hausbank, weil alle Prozesse automatisiert sind bzw. vom Kunden die Orders selbst online veranlasst werden. Es gibt jedoch Fälle, wo man eine Order schnell durchführen möchte, aber gerade keinen Computer zur Hand hat. Da kann hilft eine telefonische Order, welche jedoch zusätzliche Orderspesen verursacht. 

Wer öfters telefonische Orders aufgeben möchte, der sollte diese Position beim Online-Depot-Vergleich unbedingt überprüfen. 



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