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Wenn von deinem Geld jeden Monat ein Betrag übrig bleibt, ist es nicht sinnvoll, wenn du das Geld auf deinem Girokonto behältst. Besser ist es, wenn du das Geld, das du nicht für dein tägliches Leben brauchst, auf ein Sparkonto überträgst. Das hat zwei entscheidende Vorteile:

  1. Bekommst du mit Festgeld mehr Zinsen als am Girokonto und beim Tagesgeld.
  2. Fällt es dir leichter etwas anzusparen, da das Geld vor der Ausgabe erst auf dein Girokonto überwiesen werden muss, bervor du es ausgeben kannst. So können Impulskäufe vermieden werden.

Wenn du weißt, dass du dein Geld für einen längeren Zeitraum nicht benötigst, dann ist Festgeld die richtige Geldanlage für dich. Möchtest du flexibel bleiben, dann ntscheide dich für Tagesgeld.

Festgeld im großen Vergleich

Festgeld – eine Anlage für die Zukunft

Das Festgeld ist eine Anlage mit einer bestimmten Laufzeit, die zwischen der Bank und dem Kunden bei der Einlage des Geldes oder bei der Eröffnung des Kontos vereinbart wird. Du legst das Geld für einige Monate oder Jahre fest. Dafür bekommst du einen festen Zinssatz, der bei einigen Banken trotz der niedrigen Leitzinsen über einem Prozent liegt. Im höheren Zinssatz liegt der Vorteil des Festgeldes gegenüber des Tagesgeldes. Du solltest das Festgeld nur für Geld einplanen, das du wirklich nicht brauchst, denn oftmals bekommst du dein Geld vor dem Ende der Laufzeit des Vertrages nur mit Verlusten zurück. Zinsen erhältst du dann gar keine.

Festgeld ersetzt immer mehr das klassische Prämiensparbuch, welches ebenfalls eine gebundene Laufzeit hatt. Der Vorteil des Festgeldes liegt auf der Hand. Du hast hierbei ein modernes Konto, über welches du online verfügen kannst. Beim Sparbuch hingegen hast du noch immer das klassische Büchlein, welches du zur Bank tragen musst. Möchtest du mehr über Sparbücher lernen, dann findest du hier alle Sparbücher im Überblick.

Mitunter macht es ab einem Betrag von 100.000 Euro jedoch Sinn, das Geld auf mehrere Festgeldkonten zu verteilen oder einen Teil des Geldes als Tagesgeld zu parken. Grund dafür ist, dass einige Banken den ohnehin schon geringen Zinssatz nochmals senken könnten, sobald das Guthaben auf dem Festgeldkonto eine bestimmte Summe übersteigt. Oftmals liegt diese Summe bei einem Betrag von 50.000 oder 100.000 Euro. Wenn du dein Geld auf mehrere Konten aufteilst, kannst du von einem etwas höheren Zinssatz profitieren.

Zinsen für Festgeld

Bei einer Laufzeit von einem Jahr kannst du mit Festgeld derzeit immerhin bis zu 1% Zinsen erhalten. Das ist zwar nicht viel, aber trotzdem mehr als beim Tagesgeld oder am Girokonto. Damit das eigene Vermögen nicht weniger wird, ist es wichtig mit der Verzinsung zumindest in die Nähe der Inflation zu kommen. Die durchschnittliche Inflation liegt in Österreich für 2016 bei ca. 1%. Somit bietet Festgeld ausreichend Verzinsung um nicht "ärmer" zu werden.

Die Alternative zum Festgeld: das Tagesgeld

Tagesgeld ist die flexible Alternative zum Festgeld für die kurzfristige Planung. Viele Banken bieten dir ein Tagesgeldkonto, auf dem du Geld, das du kurzfristig nicht benötigst, parken kannst. Das Tagesgeldkonto kannst du bei der Bank eröffnen, bei der du dein Girokonto führst. Dies hat den Vorteil, dass du die Überweisungen vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto und zurück in Echtzeit vornehmen kannst. So bist du besonders flexibel. Wie es der Name vom Tagesgeldkonto bereits verrät, hast du einen täglichen unbegrenzten Zugriff auf dein Geld.

Zinsen für Tagesgeld

Der Unterschied zwischen dem Tagesgeldkonto und dem Festgeldkonto liegt darin, dass du für Tagesgeld weniger Zinsen bekommst dafür aber keine Mindestlaufzeit hast. Die Zinsen sind bei der derzeitigen Zinslage für Tagesgeld sehr gering. Seit die Europäische Zentralbank den Leitzins auf null Prozent gesenkt hat, zahlen viele Banken nicht mehr als 0,1 Prozent Zinsen jährlich. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich unterschiedlicher Anbieter.

Dennoch ist das Tagesgeld eine gute Alternative zum Girokonto, wo du gar keine Zinsen bekommst. Aufgrund der niedrigen Zinsen, die von der Europäischen Zentralbank vorgegeben werden, haben die meisten Kreditinstitute die Verzinsung der Girokonten abgeschafft. Dein Geld würde keine Erträge abwerfen. Das Tagesgeld garantiert dir wenigstens eine minimale Verzinsung deines Sparguthabens.

Hier findest du unseren großen Tagesgeld-Vergleich für Österreich 2017.

Sicherheit der Einlagen bei den Banken

Österreich hat als eines der ersten EU-Länder im Jahre 2015 die EU-Richtlinie bzgl. Einlagensicherung und Anlegerentschädigung in nationales Recht umgesetzt. Ein wesentlicher Eckpfeiler dieses neuen Gesetzes war die Schaffung von fünf Sicherungseinrichtungen, die im Ernstfall die Sparguthaben bis zu einer Grenze von EUR 100.000,- schützen. Weitere nützliche Informationen zur Einlagensicherung findest du hier: www.einlagensicherung.at. Wichtig zu Wissen ist, dass jedes Kreditinstitut mit Sitz in Österreich, das Kundeneinlagen entgegennimmt, einer Sicherungseinrichtung angehören muss – andernfalls erlischt seine Konzession, Einlagen von Kunden entgegenzunehmen.

Ausländische Banken, die Filialen in Österreich betreiben, unterliegen im Normalfall nicht der österreichischen Einlagensicherung. Bevor du dich für eine Geldanlage als Festgeld oder Tagesgeld entscheidest, solltest du bei der jeweiligen Bank in Erfahrung bringen, in welchem Umfang deine Einlagen im Falle einer Bankpleite abgesichert sind. Greift die Einlagensicherung nicht, verlierst du im schlimmsten Fall  dein gesamtes Erspartes. Die Auswahl der richtigen Bank ist somit sehr wichtig

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