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Um möglichst vielen Österreichern den Zugang zu Wohneigentum und einer damit einhergehenden Steigerung der Lebensqualität zu ermöglichen, setzt auch das Land Niederösterreich auf eine umfangreiche Wohnbauförderung. Da diese Angelegenheit Ländersache ist, hat natürlich auch die Wohnbauförderung in NÖ ihre Besonderheiten, die du in jedem Fall kennen solltest.

Was umfasst die Wohnbauförderung in Niederösterreich grundsätzlich?

Abweichend der von Praxis anderer Bundesländer fußt die Wohnbauförderung in NÖ nicht auf nicht rückzahlbaren Zuschüssen, sondern auf einem zinsgünstigen Darlehen. Die Höhe des Darlehens ist variabel und verfügt über einen Zinssatz von 1 Prozent p.a. bei einer Laufzeit von 27,5 Jahren. Förderungsfähig im Sinne der Wohnbauförderung in NÖ ist sowohl die Errichtung als auch der Ersterwerb eines Eigenheims, was freistehende Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften sowie Wohneinheiten in Gruppenbauten mit einschließt. Da die Wohnbauförderung in Niederösterreich einen Schwerpunkt auf ökologisches und nachhaltiges Wohnen legt, wird der Neubau von Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern besonders stark gefördert.

Wie berechnet sich die Wohnbauförderung in NÖ?

Das Förderungskonzept der Landesregierung sieht ein Punktesystem vor, das eine Wohnimmobilie anhand ihrer energieeffizient beziehungsweise ihrer ökologischen Nachhaltigkeit auf einer Skala von 0-100 Punkten bewertet. Jeder Punkt entspricht dabei einem Betrag von 300 Euro. Je mehr Kriterien dein Haus also erfüllt, desto höher fällt die Wohnbauförderung in NÖ aus. Welche Aspekte dies sind und wie sich das Punktesystem im Detail zusammensetzt, kannst du auf der Webseite des Amtes der Landesregierung sowie in der zum Download verfügbaren Infobroschüre nachsehen.

Die Wohnbauförderung in NÖ umfasst auch eine Familienförderung, durch die das zinsgünstige Darlehen aufgestockt werden kann. Jungfamilien mit mindestens einem Kind, in denen bis zur Einreichung des Antrags noch kein Mitglied das 35. Lebensjahr überschritten hat, bekommen beispielsweise zusätzliche 5.000 Euro gewährt. Weitere Zuschläge gibt es für das erste Kind (8.000 Euro), das zweite Kind (10.000 Euro) sowie jedes weitere Kind (12.000 Euro).

Wohnbauförderung in NÖ betrifft auch Katastrophenhilfe

Die Förderung der Landesregierung endet aber nicht mit dem Bau, sondern umfasst auch die Katastrophenhilfe und unterstützt damit die Beseitigung von Schäden durch Hochwasser, Lawinen, Erdbeben und Erdrutsche. Das Leistungsspektrum beinhaltet dabei auch präventive Maßnahmen, wie die Verlegung von Heizungsinstallationen, die Abdeckung horizontaler Öffnungen sowie die Montage von Schottsystemen.

Sicherheit im Rahmen der Wohnbauförderung in NÖ

Möchtest du deine vier Wände gegen unerwünschte Eindringlinge absichern, kannst du dich auf die Landesregierung von Niederösterreich verlassen, denn diese unterstützt dich mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss bei der elektronischen und mechanischen Sicherung deiner Immobilie. Der Zuschuss der Wohnbauförderung in NÖ beträgt 30 Prozent der Investitionskosten, maximal aber 1.000 Euro für Alarmanlagen beziehungsweise 1.500 Euro für Alarmanlagen mit Videoüberwachungssystem.

Welche persönlichen Voraussetzungen muss ich für die Wohnbauförderung in Niederösterreich erfüllen?

Um von der Wohnbauförderung in NÖ zu profitieren, muss dein Haushaltseinkommen unter dem höchstzulässigen Jahreseinkommen liegen. Während dieses in NÖ bei einer Einzelperson bei 40.000 Euro liegt, liegt es bei einem 2-Personen-Haushalt bereits bei 65.000 Euro. Für jedes weitere Haushaltsmitglied kommen zusätzliche 8.000 Euro hinzu. Weitere Informationen sowie die Antragsformulare findest du auf der Homepage des Amtes der Landesregierung.

Wohnbauförderung in anderen Bundesländern

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