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Die Wohnbauförderung ist seit jeher ein Mittel, das junge Familien dazu befähigen soll, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und damit ein gehöriges Plus an Lebensqualität zu gewinnen. Welche Zuschüsse du allerdings erhältst und welche Vorhaben unterstützt werden, hängt davon ab, wo in Österreich du lebst. Wie sieht es also mit der Wohnbauförderung in Tirol aus und welche Voraussetzungen musst du erfüllen, um diese zu erhalten?

Was umfasst die Wohnbauförderung in Tirol grundsätzlich?

Im Zentrum der Wohnbauförderung in Tirol steht der Neubau und Ersterwerb von Wohneigentum durch Privatleute, was dem langfristigen Zweck dient, die Städte und Gemeinden Tirols attraktiver und lebendiger zu gestalten. Prinzipiell ist die Förderung lediglich für Eigenheime möglich, also Wohnraum, der der direkten Befriedigung des Wohnbedürfnisses dient. Dazu bietet das Bundesland zwei Optionen an. Einerseits einen fixen Förderungskredit in Höhe von 38.000 Euro, der per Annuität zurückgezahlt wird, oder alternativ einen Wohnbauscheck.

Bei der Wohnbauförderung in Tirol ist dieser Wohnbauscheck mit einem einmaligen Fixbetrag von 13.300 Euro verbunden, der nicht zurückgezahlt werden muss. Allerdings muss das Eigenheim für mindestens 10 Jahre von dir als Antragssteller bewohnt werden, da der Scheck ansonsten gekürzt wird beziehungsweise das Land Tirol bei einer eventuellen Veräußerung des Wohneigentums zustimmen muss. Zusätzlich können weitere Zuschüsse für Kinder, Gebäudesicherheit, barrierefreies Wohnen oder energiesparende Maßnahmen beantragt werden. Genauere Information dazu findest du auf der Internetseite des Amtes der Tiroler Landesregierung.

Besondere Behandlung verdichteter Bauweise bei der Wohnbauförderung in Tirol

Im Bestreben des ressourcen- und energieeffizienten Bauens belohnt die Wohnbauförderung in Tirol Antragssteller, die verdichtet bauen oder eine Immobilie in verdichteter Bauweise erwerben. Das trifft beispielsweise auf Eigenheime zu, die sich in Form einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus befinden. Ebenfalls erhöht ist die Wohnbauförderung in Tirolfür Reihenhäuser und Doppelhaushälften. Die Förderung erfolgt in einem solchen Fall anhand eines Fixbetrags, der pro Quadratmeter Nutzfläche abgerechnet wird. Details zur Höhe der Förderung pro Quadratmeter in verschiedenen Haushaltskonstellationen finden sich ebenfalls in der entsprechenden Infobroschüre des zuständigen Amtes.

Förderung erneuerbarer Energien

Maßnahmen zur Energieeffizienz sind ein besonders wichtiger Baustein der Wohnbauförderung in Tirol, da somit langfristig die Schadstoffemissionen in unseren Städten und Gemeinden reduziert werden sollen. Förderbar sind neben Fernwärmeheizungen auch Biomasseheizungen, Wärmepumpen, Solaranlagen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Belohnt wird darüber hinaus auch die Planung von Maßnahmen, die den Heizwärmebedarf passiv reduzieren. Die Höhe der Zusatzförderung richtet sich insgesamt nach einem Punktesystem, in dem jede einzelne Maßnahme Berücksichtigung findet.

Welche Voraussetzungen müssen für die Wohnbauförderung in Tirol erfüllt sein?

Um die Wohnbauförderung in Tirol zu erhalten, muss das Eigenheim zunächst ein paar Kriterien erfüllen. Das betrifft neben einer Nutzfläche von minimal 30 qm und maximal 150 qm, das Vorhandensein bereits bewilligter Baupläne sowie die Vorlage des in der Theorie benötigten Heizwärmebedarfs. Dass es sich bei diesem Eigenheim um ein Objekt mit angemessenen Grund- und Baukosten handelt, versteht sich von selbst. Eine Luxusimmobilie in einer exklusiven Lage ist dementsprechend nicht förderbar.

Welche persönlichen Voraussetzungen gelten für die Wohnbauförderung in Tirol?

Damit du für eine Förderung infrage kommst, musst du österreichischer Staatsbürger (oder gleichgestellter EU-Bürger) sein und die zu fördernde Immobilie als Hauptwohnsitz beziehen wollen. Die Förderung von Zweitwohnsitzen ist also ebenso wenig möglich die Bezuschussung von Ferienimmobilien. Weiterhin gelten je nach Haushaltsgröße abweichende Verdienstobergrenzen. Bei einem 3-Personen-Haushalt liegt die jährliche Einkommensgrenze der gesamten Familie beispielsweise bei 60.000 Euro beziehungsweise 5.000 pro Monat. Für jeweils angebrochene 100 Euro Mehrverdienst pro Monat wird die Wohnbauförderung in Tirol um je 25% gekürzt. Weitere Berechnungsbeispiele kannst du ebenfalls auf der Internetseite des zuständigen Landesamtes einsehen.

Stand: 17.3.2018

Wohnbauförderung in anderen Bundesländern:

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